Anmeldung



Liebes LHG Mitglied, lieber Interessent,

 

im letzten Semester haben wir eine Veranstaltung zur geplanten Novelle des Landeshochschulgesetzes durchgeführt und konnten eine Stellungnahme an die Landtagsfraktion der FDP schicken. Jetzt lädt der sozialpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Ralf Grabow MdL, zu einem Diskussionsabend zu diesem Thema ein. Die Einladung schicke ich Dir im Anhang mit. Es würde mich freuen, Dich auf dieser Veranstaltung zu sehen!

 

Mit liberalen Grüßen,

 

Claudia Ahrens

Vorsitzende LHG Rostock

 

 Die Einladung als PDF

 

 

 

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, 19. Oktober 2010 um 12:46 Uhr )

 
 
LHG fordert „Exit-Strategie“ für nationales Stipendienprogramm

Der Bundesverband liberaler Hochschulgruppen (LHG) begrüßt die von der Bundesregierung geplante Einführung eines bundesweiten Stipendiensystems ausdrücklich. Das NatStipG (Nationales Stipendiengesetz) soll voraussichtlich noch im März im Bundeskabinett beschlossen werden.

Der Bundesvorsitzende des LHG, Johannes KNEWITZ, hält den mit den Regelungen eingeleiteten Systemwandel für richtig: „Wir brauchen in Deutschland eine private Stipendienkultur! Dafür kann das Programm wichtige Anreize setzten.“ In Zukunft sollen neben den Begabtenförderungswerken des Bundes, etwa der Studienstiftung des deutschen Volkes oder den parteinahen Stiftungen, Hochschulen Stipendien vergeben können, die zur Hälfte von Bund und Ländern (150) und privaten Mittelgebern (mindestens 150) bezahlt werden. KNEWITZ dazu weiter: „Die rasche Umsetzung der entsprechenden Passage des Koalitionsvertrages zeigt eines deutlich: Bildung und Hochschulpolitik haben für die schwarz-gelbe Regierung Priorität! Es ist absolut richtig, in Zeiten des Bolognaprozesses im Sinne der Hochschulautonomie ein klares Zeichen zu Gunsten von regionalen Strukturen zu setzen. Nur so ist ein funktionierendes, vielfältiges und tragendes Stipendiensystem möglich und nur so können die Hochschulen in einen belebenden Wettbewerb um die besten Studenten treten!“

Zwar ist der vorliegende Entwurf Sicht des LHG noch nicht perfekt, aber er lässt deutlich erkennen, dass die Idee eines nationalen Stipendiensystems in der richtigen Richtung umgesetzt wird. Trotzdem fehlen dem LHG noch zentrale Punkte. KNEWITZ dazu: „Größtes Manko ist bisher leider, dass der Anreizcharakter der staatlichen Teilfinanzierung noch nicht deutlich genug nach vorne tritt. Es muss eine ‚Exit-Strategieʼ geben, um die angeregten Stipendien mittel- bzw. langfristig ganz in die Hände privater Mittelgeber legen zu können!“

Aktualisiert ( Sonntag, 07. März 2010 um 21:51 Uhr )

 

Jetzt kandidieren - StuRa- und Gremienwahlen

Am 10.05.2010 läuft die Bewerbungsfrist für die Gremienwahlen aus. Hier könnt Ihr Euch für die Wahl in den Fakultätsrat, den Akademischen Senat und in das Konzil aufstellen. Infos gibt es auf www.asta.uni-rostock.de und hier.

Eure Wahlvorschläge für den StudentInnenrat könnt Ihr noch bis zum 17.05.2010 (15 Uhr) einreichen.

Nähere Infos gibt es hier.

 

 

 
Pressemitteilung des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen vom 4.12.2009
Liberale Hochschulgruppen zu DHV: Professoren sollten sich in Selbstreflexion statt in Populismus üben!
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat heute seine Mitglieder aufgerufen, die am 10. Dezember stattfindenden Vorlesungen und Seminare zu verschieben, damit die Studierenden an vom sogenannten „Bundesweiten Bildungsstreik“ organisierten Protesten gegen die Kultusministerkonferenz teilnehmen können. Im gleichen Atemzug stellt der Vorsitzende des DHV, Prof. Dr. Kempen, Studierenden und Professoren auf eine Ebene als Leidtragende des Bologna-Prozesses. Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) kritisiert diesen unsäglichen Populismus aufs Schärfste.

„Waren es nicht maßgeblich die Professoren, die in den Hochschulgremien alte Studienordnungen renitent in neue Studienformen gepresst haben?“, fragt Johannes Knewitz, Vorsitzender des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen. „Nachdem eine große Zahl von Professoren die Reform zunächst aussitzen wollte, musste dann plötzlich alles ganz schnell gehen: Ohne über neue Lehrmethoden und ein studierendenfreundliches sowie das selbstständige Lernen förderndes Moduldesign auch nur nachzudenken, wurden vielerorts die althergebrachten Methoden und Inhalte recycelt. Oftmals wurden dabei die Argumente der Studierendenvertreter vom Tisch gewischt oder selbige in den Gremien einfach überstimmt.“

DHV-Chef Kempen schiebt kaltschnäuzig die alleinige Verantwortung auf die Politik und seinen persönlichen Lieblingsgegner, die Hochschulrektorenkonferenz. Dass sich der Hochschulverband allerdings hier uneingeschränkt mit dem „Deutschen Bildungsstreik“ solidarisiert ohne auch nur darauf hinzuweisen, dass unter diesem Deckmantel oftmals Chaoten und Linksradikale aktiv sind, schlägt dem Fass den Boden aus. Der LHG hat erst kürzlich auf die konkreten Probleme, die die Bildungsstreiker an den einzelnen Hochschulen verursachen, hingewiesen. 

„Das größte Leid was sie zu tragen haben ist für manche Professoren, dass es heutzutage auffällt, wenn sie ihre Sprechstunden nicht wahrnehmen oder sie freitags von acht bis zehn statt Mittwochs von zwei bis vier Uhr ihre Lehrveranstaltungen halten müssen. Mir ist zumindest kein Professor bekannt, der sich wegen der Prüfungsbelastung und der massiven Workload in den Bachelor-Studiengängen in psychologische Behandlung begeben musste“, so Katrin Helling, Stellvertretende Bundesvorsitzende.

„Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen plädiert dafür, dass die Professoren in den akademischen Gremien die Kritik der Studierendenvertreter an den einzelnen Studiengängen ernst nehmen und auf ihre Kollegen einwirken um ein grundsätzliches Umdenken in der universitären Lehre zu erreichen. Die Verschulung der Studiengänge wurde nicht von der Politik verordnet, sie ist hausgemacht“, erläutert Helling.

„Der Deutsche Hochschulverband sollte einige seiner Positionen dringend überdenken und seinen Beitrag leisten, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen. Insbesondere gehören dazu auch die Ablehnung einer verstärkt leistungsorientierten Besoldung der Professoren sowie der Kampf gegen die in einigen Bereichen durchaus nützliche Lehrprofessur und gegen eine intensivere Evaluation von Lehrveranstaltungen. Hier wird offensichtlich oftmals der „Grundsatz der Freiheit von Forschung und Lehre“ mit der „Befreiung von Lehre“ verwechselt“, konstatiert Knewitz abschließend.

 

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